Authentizität, Glück und Erfolg (3)
Von Vera Bartholomay | 10.Oktober 2011
Heute mit einem Gastbeitrag von Michael Zimmer, Inhaber von zimmer.büro für ehrliche werbung und aktiv als Coach und Marketing-Experte:
Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme bloß so selten dazu.
(Udo Lindenberg und Jan Delay)
Werde ich gefragt, womit ich mein Geld verdiene, antworte ich mitunter »Ich mache Menschen und Unternehmen dafür bekannt, wofür sie bekannt sein möchten.« Und genau das ist auch der Knackpunkt: Die wenigsten wissen, was es eigentlich ist, was sie ausmacht, was sie SO einzigartig macht, dass sie gerne möchten, dass man sie dafür kennt und schätzt.
Everybody’s darling is everybody’s Depp.
Oft kommen Unternehmer oder Einzelkämpfer zu mir, mit dem Wunsch nach einer Broschüre, einem Web-Auftritt, einem Logo oder auch einfach dem Anliegen, die Geschäftsumsätze in Schwung zu bringen. Häufig legen sie dann Werbematerial von ihren Mitbewerbern auf den Tisch und sagen etwas wie »Der hier ist ein ganz großer Fisch am Markt. So was wie der hätte ich auch gerne.« An dieser Stelle wird es dann meistens spannend.
Wenn ich dann frage »Warum sollte jemand denn ausgerechnet bei Ihnen kaufen und nicht bei Ihrem Mitbewerber?« fallen in der Regel Antworten wie »Wir bieten Qualität.« oder «Ich arbeite besonders engagiert.« Meistens muss ich meinem Gesprächspartner dann ein bisschen weh tun: Qualität und Engagement sind keine Alleinstellungsmerkmale, sondern sollten Selbstverständlichkeiten sein für jeden, der auch morgen noch sein Geschäft betreiben will – Ihre Kunden setzen das stillschweigend voraus.
Ich möchte Sie auf eine kurze Reise einladen. Suchen Sie sich einen Ort, wo Sie die nächsten 30 Minuten ungestört sind und stellen Sie sich nun die folgende Frage:
»Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig auf Montagmorgen gefreut?«
War dieser Montag ein Arbeitstag? Was war da? Was haben Sie getan? Was hat diesen Tag so besonders gemacht, dass Sie mit solcher Freude Ihren Alltag angingen? Notieren Sie sich, was Ihnen in den Sinn kommt und lassen Sie die entstehenden Gedanken zu. Alles, was Ihnen in diesem Zusammenhang einfällt, kann wesentlich dazu beitragen, dass Sie Ihre Arbeit fortan mit mehr Freude und Erfolg verrichten.
Und dann? Und dann? Und dann?
Falls Sie selbstständig arbeiten: Versuchen Sie, Ihr Geschäft genau so aufzuziehen wie Ihre Mitbewerber? Wissen Sie, was Sie einzigartig macht? Und: Trauen Sie sich überhaupt, einzigartig zu sein? Oliver Kahn würde sagen: »Dazu musste Eier haben.« Und in der Tat: Zu sich selbst zu stehen setzt mitunter Stehvermögen voraus. Natürlich werden Sie auch Fracksausen haben, wenn Sie Ihrer inneren Bestimmung folgen und andere als die vorgezeichneten Wege beschreiten. Das ist normal. Eine schöne Übung, um diese Bangigkeit besser zu handhaben, nenne ich meine »Und-dann?-Übung«: Fragen Sie sich, was das schlimmste sein könnte, was Ihnen passiert, wenn Sie sich zu einer ungewöhnlichen Haltung, einem vom Mainstream abweichenden Verhalten entschließen. Und – wenn tatsächlich das schlimmste geschieht, was Sie sich ausgemalt haben – was werden Sie dann tun? Und dann? Und dann? Und dann?
In der Regel ist diese Gedankenkette nach wenigen Schritten bereits am Ende. In der Mehrheit der Fälle werden Sie sehen: So schlimm KANN es gar nicht werden.
Wer könnte ich sein?
Vielleicht melden sich auch nach und nach auch kleine, miese Glaubenssätze, die Ihnen Ihre Eltern, Lehrer oder wer auch immer mit auf Ihren Lebensweg gegeben haben und die Sie jetzt nicht mehr los werden. »Was glaubst Du eigentlich, wer Du bist?«, »Nimm Dich nicht so wichtig.« »Bloß nicht auffallen.« »Immer die goldene Mitte wählen.« Nehmen Sie diese Stimme wahr. Und fragen Sie sich »Wer könnte ich sein, wenn ich diesen Glaubenssatz loslassen würde?« Wie muss Ihr neuer Glaubenssatz lauten, der es Ihnen ermöglicht, der Regisseur IHRES Lebens zu sein? Sagen Sie sich diesen neuen Glaubenssatz so oft wie möglich. Inszenieren Sie ein kleines persönliches Ritual, in dem Sie sich einen Monat lang jeden Morgen und jeden Abend Ihre neue, befreiende Losung vergegenwärtigen.
Oder, wenn Sie den Prozess auf noch solidere Füße stellen wollen: Suchen sich einen Coach, mit dem Sie aktiv an Ihren Glaubenssätzen arbeiten. Die Investition macht sich in der Regel sehr schnell mehr als bezahlt. [ Aber ich bin da zugegebenermaßen etwas befangen.
]
Dranbleiben. Achtsam bleiben.
Um noch ein paar häufig auftretende Missverständnisse auszuräumen: Viele denken »Authentisch sein ist Privatsache.« Mal ganz im Ernst: Was glauben Sie, wie lange man es schadlos aushält, im Beruf ein anderer zu sein als im persönlichen Umfeld? Und: Authentisch zu sein heißt auch keineswegs, unter allen Umständen »anders« sein zu wollen. Sondern zu sich, zu seinen Eigenarten, seinen Leidenschaften zu stehen, seine Fähigkeiten zu kennen und wertzuschätzen. Und natürlich werden sich selbst noch so authentische Menschen auch weiterhin den Anforderungen des Marktes und den Bedürfnissen ihrer Brötchengeber zu stellen haben. Authentizität und das Bemühen um das Gegenüber passen sehr wohl zusammen. Nur brauchen Sie, wenn Sie sich besser kennen und Ihre Stärken gezielt einsetzen, nicht mehr versuchen, es jedem Recht zu machen. Wenn Sie konsequent »Ihr Ding« machen, wird das mittelfristig dazu führen, dass genau die Kunden zu Ihnen kommen, die auch zu Ihnen passen und für die Sie erfolgreich und aus lauter Begeisterung so gut arbeiten, dass die einfach begeistert sein MÜSSEN. Weil Sie genau das tun, was Sie am besten können und was Ihnen am meisten Freude bereitet.
Es bleibt spannend. Garantiert.
Ich verspreche Ihnen: Wenn Sie die ersten Schritte wagen, offen und neugierig bleiben, für das, was Sie entdecken, werden Sie den spannendsten Menschen der Welt kennen lernen: Sich selbst. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und bewegende Erkenntnisse auf dieser Reise. Die wird gewiss auch mal anstrengend. Und sie ist es wert, mit jeder Pore beschritten zu werden. Ich fresse einen Besen, wenn Ihr Erfolg nicht mittelfristig wächst.
Michael Zimmer
Heinrich-Koehl-Straße 31, 66113 Saarbrücken
T: 06 81 – 4 48 32
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Therapeutic Touch Practitioner (2):
Von Vera Bartholomay | 7.September 2011
In dieser Blog-Serie stellt sich heute die Gartenberaterin und TT-Practitioner Eva-Marie Ratius vor:
Pflanzen lieben Therapeutic Touch
Meine Ausbildung bei Vera Bartholomay begann ich mit dem Ziel, diese Form der Energieübertragung bei Pflanzen, vor allem bei Bäumen, anzuwenden.
Sicherlich kann lange darüber diskutiert werden, ob Bäume, von denen man ja eher denkt, sie würden Energie an uns Menschen abgeben, solch einer Behandlung überhaupt bedürfen. Dazu gibt es die unterschiedlichsten Meinungen bis hin zu der Annahme, dass die Bäume, ja die Pflanzen an sich, unserer nicht bedürfen. Dass vielmehr WIR die Wesen sind, die Kraft im Pflanzenreich tanken können. Ich persönlich ziehe es vor, den Sinn im Austausch von Nehmen und Geben mit allem, was mir begegnet, zu finden – ohne Klassifizierung meines Gegenübers.
Gerade bei meiner Arbeit als Gartenberaterin und Gartenplanerin, aber auch auf Spaziergängen, Fahrten übers Land und Gängen durch eine Stadt treffe ich immer wieder Pflanzen, deren Lebenskraft sichtbar geschwächt ist. Vor allem die Bäume – für uns ja Sinnbild der Kraft – haben an vielen Orten ihre Vitalität verloren. Manche kämpfen aufgrund von schwächenden Umwelteinflüssen (Abgase, Bodenverdichtung, Elektrosmog…) oder am falschen Standort ums Überleben, bei vielen spüre ich auch eine Form der Lethargie. Haben sie sich etwa „aufgegeben“? Trägt hierzu nicht auch die Achtlosigkeit bei, mit der wir am Grünen Volk vorbei leben?
Ganz unabhängig davon, ob ich nun davon ausgehe, dass jede Pflanze „für sich steht“ oder dass sie (oder ihre Art an sich) ihre Lebenskraft von einem Naturwesen erhält – ich spüre bei der Begegnung mit Pflanzen ab und an den Aufruf zur Kommunikation… und nicht selten auch eine Aufforderung zum Helfen. Dann freie Energie „via“ Therapeutic Touch zu vermitteln – schaden kann`s nicht!
Ein konkretes Beispiel:
Während meiner Radiästhesie-Ausbildung bei Stefan Brönnle besuchten wir die mehr als tausendjährige Buche in der Nähe des Chiemsees, die an einem ganz besonderen Kraftort steht. Stark und erhaben präsentiert sich dieser Baum, dessen Geschichten ich nur allzu gerne einmal lauschen würde. Doch recht bald fiel mein Blick auf eine Stelle weit oben am Stamm, wo ein Pilz – immer ein Zeichen für eine abbauende, schwächende Energie – bereits vertikale schwarze, feuchte Streifen im Rindengewebe gebildet hatte.
Am nächsten Tag ging ich alleine zu diesem Platz. Ich hatte das Bedürfnis, diesem Baum etwas Gutes zu tun. Ich begann, am Stamm unterhalb der (unerreichbaren) Pilzstreifen Therapeutic Touch anzuwenden. Ich spürte, dass der Baum sich darüber freute – und er leitete mich quasi weiter … plötzlich zog es mich in den Wurzelbereich … ich legte dort die Hände auf. Dann kam mir (warum auch immer) der „Begriff“ „Calendula“ in den Sinn – und ich nahm die Ringelblumenenergie „gedanklich“ mit in den Energiestrom. Irgendwann merkte ich, dass es nun gut sei – halt ganz wie bei einer „konventionellen“ Therapeutic Touch-Behandlung auch.
Als ich wegging, wurde mir bewusst, dass gerade eben ein wirklicher Austausch stattgefunden hatte – ich stelle mir vor, bei der Buche einen „blockierten“ Kanal geöffnet und gespült zu haben, sie erleichtert zu haben. Als „Dankeschön“ hatte sie mich gelehrt, bei der Behandlung von Pflanzen auch den unterirdischen Bereich, das Wurzelwerk, das Unsichtbare, mit einzubeziehen.
Seitdem arbeite ich auch ab und an im Wald. Vor allem mit Bäumen, deren Rinde durch eine Verletzung großflächig geschädigt ist. Doch ganz gleich, ob Bäume, Gartenpflanzen oder Topfpflanzen – alle freuen sich sichtbar über eine Stärkung, wachsen besser und blühen auf.
Wie wäre es z. B., wenn jede/r von uns einen bestimmten Baum (oder auch ein „Kräutlein“) unter die Fittiche nehmen würde, diese eine Pflanze regelmäßig besuchen und behandeln würde? Neben den „Paradiespunkten“ für die gute Tat gäbe es auf diesem Wege auch einen Ruhepunkt mitten im Alltag, ja – und natürlich gratis dazu die ganz speziellen, verwunderten Blicke von „Vorübergehenden“.
Herzliche Grüße,
Eva-Marie Ratius
MagMell Gartenberatung
Jägerstraße 6
66125 Saarbrücken
Tel.: 06897 – 76 82 83
Mobil: 0171 – 481 16 16
Mail: garten@mag-mell.de
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Authentizität, Glück und Erfolg (2)
Von Vera Bartholomay | 23.August 2011
Heute mit einem Gastbeitrag von Ulrike Bergmann, Die Mutmacherin®:
Autonom – autark – authentisch
Wirkliche (innere) Freiheit und Unabhängigkeit beginnen, wenn es Ihnen gelingt, die oben genannten drei A zu verwirklichen. Damit bleiben Sie ganz bei sich und Ihren Bedürfnissen. Hier einige Gedanken und Anregungen dazu, wie Ihnen dies gelingen kann:
Autonom im Denken
Der Begriff “Autonomie” kommt aus dem Griechischen und bedeutet: sich selbst Gesetze geben. Oder anders ausgedrückt: Es gibt niemanden, der Ihnen sagen kann, was richtig oder falsch ist. Sie alleine sind die einzige Instanz, die dies bestimmt. Autonomie beginnt damit, Ihre Gedanken frei fließen und die “Schere im Kopf” beiseite zu lassen. Es beinhaltet, dass Sie sich auch vermeintlich verrückte Gedanken gestatten. Wenn dies der Fall ist, gelangen Sie zu überraschenden Erkenntnissen gelangen.
Hier ein Beispiel zur Illustration:
Vor einigen Jahren, als ich noch intensiv mit Erfolgsteams gearbeitet habe, stellte ich mir die Frage: Was wäre, wenn ich das Thema loslassen würde? Ich verspürte sofort ein großes Gefühl der Erleichterung. Dem folgte kurz darauf der Impuls: Dann hätte ich endlich den Freiraum, etwas ganz anderes zu machen! Ich ließ los – und so entstand in der Folge ein eigenes Ziele-Konzept für Frauen, das sich zum MutmacherPrinzip weiterentwickelt hat.
Autark im Handeln
Auch dieser Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet selbstgenügsam. Weitere Aspekte sind: von der Umgebung unabhängig, sich selbst versorgend, auf niemanden angewiesen. Autark im Handeln zu sein heißt also, dass Sie aus Ihren inneren Impulsen heraus tun, was für Sie im jeweiligen Moment stimmig ist. Unabhängig von der Meinung anderer oder dem, was „man“ sonst so macht. Übrigens ist das Wörtchen “man” immer ein Signal dafür, dass Sie nicht bei sich, sondern in alten Programmen unterwegs sind, die Sie aus Ihrer Kindheit mitgebracht haben. Ersetzen Sie dieses Wort mit „ich” und überprüfen Sie, was sich dadurch verändert.
Autark zu handeln, ist leichter gesagt als getan. Schließlich ist Zugehörigkeit ein menschliches Grundbedürfnis und wir befürchten, uns auszuschließen, wenn wir mehr von unseren weniger angepassten Seiten zeigen. Seien Sie mutig und folgen Sie einige Zeit Ihren wahren Impulsen. Achten Sie darauf, was dadurch entsteht. Sie werden feststellen, dass Andere dies oft als erleichternd und befreiend empfinden, denn es erlaubt auch ihnen, ebenfalls autark zu handeln – nämlich frei von dem, was Sie darüber denken könnten. So entsteht ein Gefühl von größerer Nähe, da alle mehr von den Seiten zeigen können, die sie sonst verbergen – aus Angst, damit anzuecken.
Authentisch im Sein
Dieser ebenfalls aus dem Griechischen stammende Begriff bedeutet: echt sein. Im Sinne von „als Original empfunden”. Es wird heute vielfach von “authentisch sein” gesprochen oder die Forderung danach gestellt. Ebenso wird von Menschen gesagt, sie seien nicht authentisch.
Was macht nun dieses “authentisch sein” aus? Woran lässt es sich erkennen? Und wie können Sie es in sich selber fördern?
Authentisch sein heißt, dem eigenen Wesen treu zu sein und gemäß Ihren Überzeugungen zu handeln. Damit dies gelingt, brauchen Sie Selbsterkenntnis, Selbstvertrauen und den Mut, sich zu entwickeln und zu wandeln. Gerade der letzte Punkt ist hierbei wichtig. Wenn sich Lebensumstände, Erfahrungen oder Werte im Laufe eines Lebens ändern, hat dies Auswirkungen auf unser Sein. Wer dann am Gewohnten festhält statt Lebenserfahrungen und Erkenntnisse zu verinnerlichen und danach zu handeln, wird schnell als unecht empfunden. Denn Ihre Mitmenschen spüren die Diskrepanz zwischen Innen und Außen und nehmen sie als unstimmig wahr.
Ulrike Bergmann-Albrecht
ub@die-mutmacherin.de
www.die-mutmacherin.de
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Authentizität, Glück und Erfolg (1)
Von Vera Bartholomay | 11.August 2011
Macht ein authentisches Leben glücklich? Oder gar erfolgreich?
Mit dem heutigen Beitrag beginnt eine Blogserie zu diesem Thema. Ich habe einige interessante Menschen gebeten, ihre Meinung zu diesem Thema zu schreiben. Diese Beiträge werden in den nächsten Monaten in loser Folge hier erscheinen.
Was ist Authentizität? Wann stimme ich mit mir überein? Und warum ist es wichtig, authentisch zu sein?
Authentisch sein heißt, den eigenen Wesenskern so gut wie möglich zu kennen und sich auch so zu zeigen. Wer bin ich, wenn ich alle gesellschaftlichen Positionen und Rollen ablege? Wenn ich keine Rücksicht darauf nehme, ob ich anecke oder „anders“ als andere bin? Geht es mir besser, wenn ich mich in all meinen Facetten zeige?
Menschen, die sich schon länger mit der eigenen Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen, beschreiben oft, dass sie irgendwann an einen entscheidenden Punkt kommen, an dem sie nicht mehr anders „können“, als so authentisch wie möglich zu leben. Alles andere führt unweigerlich zu Misserfolgen.
Warum ist es (gerade auch) für Therapeuten wichtig, authentisch zu sein?
Im sehr engen persönlichen Kontakt – wie z.B. eine energetische Behandlung mit Therapeutic Touch es ist – haben Menschen ein enormes, oft unbewusstes Gespür dafür, ob der Therapeut authentisch ist oder nicht. Ist er mit seiner ganzen Person bei der aktuellen Arbeit, und IST er das, was er sagt oder tut? Oder schwingt eine „verdeckte Motivation“ für diese Arbeit mit? Hat er das Bedürfnis, sich besonders wichtig zu machen oder gar bewundert zu werden? Oder will er eigentlich vor allem Geld verdienen? Diese verdeckten Gründe hinterlassen oft ein „ungutes“ Gefühl beim Behandelten und die Ahnung von dem Unausgesprochenen „dahinter“ löst Unsicherheit aus. Diese tieferliegenden Motivationen beim Behandler sind natürlich meist unbewusst. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Therapeuten auch an sich selbst und ihrer persönlichen Entwicklung arbeiten und immer um ihre „blinden Flecken“ wissen.
Authentische Menschen suchen Begegnungen in Augenhöhe, sie können zuhören und dem Anderen sein „Anderssein“ lassen. Sie stellen sich selbst immer wieder in Frage und prüfen ihre Wahrhaftigkeit. Sie spüren sich selbst und ihr Gegenüber ganz genau, erkennen kleinste Unstimmigkeiten. Sie wagen es, unbequem zu werden, klare Grenzen für sich und andere zu setzen. Authentisch sein heißt auch Fehler und eigene Begrenzungen einzugestehen– und nicht zuletzt auch über sich selbst lachen können.
Solche Menschen werden zu wahren Magneten für andere – privat und beruflich.
Welche Personen in Ihrem Umfeld finden Sie wirklich authentisch? Wie sind sie? Wie geht es Ihnen in ihrer Anwesenheit?
Und wie wirken nicht-authentische Personen auf Sie? Was lösen Sie in Ihnen aus?
Vera Bartholomay
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Therapeutic Touch Practitioner (1):
Von Vera Bartholomay | 6.August 2011
Heute beginnt eine neue Blog-Reihe, um die vielen Anwendungsmöglichkeiten für TT darzustellen – und die vielen Persönlichkeiten dahinter.
Die Vitalogistin Sonja Gebhardt macht den Anfang:
„Vor ein paar Jahren fragte mich jemand, ob ich es für möglich halte, einzelne Wirbel Kraft Gedankenenergie zu bewegen. Ich konnte es mir nicht vorstellen, also war meine Antwort: Nein.
Kürzlich erklärte mir ein Mathematikstudent – bei einer Diskussion um die Berechnung von Dimensionen – er habe gelernt, wenn die Lösung einer Gleichung unvorstellbar sei, wäre das Unvorstellbare meistens der richtige Weg.
Wir Menschen suchen immer nach Worten, um etwas theoretisch zu erklären und stoßen an Grenzen dessen, was ausgedrückt werden kann. Unsere Sprache ist für die Beschreibung mancher Vorgänge einfach ungeeignet. So kann ich nur unzureichend etwas in Worte fassen, was grundsätzlich mit der Gesamtheit unserer Sinne zu erfassen und wahrnehmbar ist.
Ich arbeite seit Juli 2004 als Vitalogistin in eigener Praxis.
Bei der Vitalogie handelt es sich um eine ganzheitliche Gesundheitspflege zur Optimierung der Statik der Wirbelsäule. Die Statik der Wirbelsäule kann einen maßgeblichen Einfluss auf sämtliche Funktionen sowie des gesundheitlichen Befindens des Menschen haben. Mit dieser Methode können die Selbstheilungskräfte angeregt, die Entspannung der Muskulatur sowie die Optimierung der Nervenimpulsübertragung erreicht werden.
2008 folgte die Ausbildung zur Therapeutic Touch Anwenderin.
In meine vitalogische Arbeit fließt TT immer selbstverständlicher ein und wird auch von meinen langjährigen PatientenInnen sehr gern in Anspruch genommen.
Mit der Vitalogie gebe ich dem Körper den entscheidenden Impuls, die Statik der Wirbelsäule zu optimieren und mit TT wird die Entspannung des Körpers optimal vorbereitet.
Die vitalogische Anwendung ist für sich alleine sehr entspannend. Mit TT steht mir jedoch ein weiteres Werkzeug zur Verfügung, verspannte Muskeln sowie mögliche Blockaden energetisch zu lösen. Der Mensch kann gezielter in die Entspannung geführt werden. Durch die Entspannung fällt der Tagesstress ab, wodurch sich die Entlastung des Körpers ergibt und der Körper – ungestört von äußerlichen Einwirkungen – die Arbeit an seinen „Baustellen“ aufnehmen kann. So ergänzt TT die Vitalogie optimal. Weiterhin bietet TT die Möglichkeit, den Mensch mit sich und seinem „Fühlen“ in Kontakt zu bringen. Gleichzeitig fühlt er sich durch die Berührung geborgen und kann entspannt los lassen.
Ein gestresster Patient sagte nach einer Behandlung zu mir: „Er fühle sich, als ob er schwebe“. Eine andere Patientin die unter starken Angstzuständen litt, wurde bei der Behandlung ruhiger und konnte endlich einmal zur Ruhe kommen und entspannen.
Eine weitere Patientin, mit starkem Hohlkreuz und den daraus resultierenden Schmerzen sagte mir, dass sie das Gefühl habe, wenn ich ihr die Hände auflege, sich ihre Lendenwirbelsäule begradigt und sich das Hohlkreuz normalisiert. Mittlerweile (nach nunmehr 4 Behandlungen) kann sie wieder entspannt auf dem Rücken liegen.
Heute kann ich mir zwar immer noch nicht vorstellen, wie ein Wirbel Kraft Gedankenenergie bewegt werden soll. Es erscheint mir aber auch nicht mehr wichtig. Denn meine Erfahrungen als Vitalogistin und TT-Anwenderin zeigen mir, dass eine Wirkung erzielt wird. Manche Wirkungen lassen sich einfach nicht beschreiben, weil mir die Worte dafür fehlen und gerade deshalb faszinieren mich die Ergebnisse immer wieder.
„Hätte ich keine Namen für das, was ist, wäre ich umgeben von Wundern“ (Jörg Starkmuth, Die Entstehung der Realität). ”
Sonja Gebhardt
Praxis für Vitalogie und Therapeutic Touch
Max-Liebermann-Straße 11 b
67227 Frankenthal
Tel.: 06233/174461
Mobil: 0176/24161828
Mail: Gebhardt@vitalogie-sg.de
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Liebeserklärung an Norwegen
Von Vera Bartholomay | 31.Juli 2011
Gerade aus Norwegen zurückgekehrt ist in mir vor allem ein großes Schweigen in Trauer über die Tragödie in Oslo und Utøya. Mir fehlen Worte, die das wirklich ausdrücken können, was ich jetzt empfinde –vielen von Ihnen geht es wahrscheinlich ähnlich. Ich möchte aber ein Lied mit Ihnen teilen – ein Lied, das sich in diesen Tagen zum Symbol entwickelt – eine Liebeserklärung an Norwegen und an die Menschen dort, von Ole Paus, gesungen von Maria Mena: youtu.be/0_9BTHcpssM
Die norwegische Regierung hat ein Kondolenzbuch unter: www.regjeringen.no/en/dep/ud/Whats-new/news/transcript-of-the-prime-ministers-speech/book-of-condolences.html?id=651873
Eine virtuelle Menschenkette in Mitgefühl und gegen diese Gewalt bildet sich unter: www.vg.no/nyheter/innenriks/oslobomben/lenke.php?start=262152#lang=de
Und……gerade in dieser Zeit ist es wichtig, eine Arbeit fortzusetzen, die für mich Liebe und Nähe bedeutet. Und ich freue mich besonders, dass diese Arbeit mich bereits im August wieder nach Norwegen führt.
Vera Bartholomay
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Ein fragiles Leben
Von Vera Bartholomay | 16.Juli 2011
Wie fragil unser Körper ist, vergessen wir leicht. Von den vielen tausend Vorgängen pro Sekunde brauchen nur wenige nicht korrekt zu funktionieren und nichts ist mehr, wie es war. Sehr eindrucksvoll wird dies in diesem Video dargestellt:
www.ted.com/talks/jill_bolte_taylor_s_powerful_stroke_of_insight.html
Jill Bolte Taylor ist eine renommierte Hirnforscherin und beschreibt hier, wie sie ihren eigene Hirnschlag erlebt hat. Der Bericht ist auf Englisch, aber es können deutsche Untertitel eingestellt werden (unter: “subtitles availible in..”)
Themen: Allgemein | 1 Kommentar »
GESTERN = MORGEN
Von Vera Bartholomay | 19.Juni 2011
Schon mal von Kinyarwanda gehört? Das ist eine Bantu-Sprache, die man u.a. in Ruanda spricht.
In Kinyarwanda gibt es nur ein Wort für GESTERN und MORGEN : „ejo“, was übersetzt so viel heißt, wie „der andere Tag“. Freunde, die in Ruanda waren, erzählen von großer Verwirrung unter den Ausländern, wenn ins Englische übersetzt wird und man z.B. eine Einladung für gestern bekommt – bis man versteht, dass eigentlich „morgen“ gemeint ist.
Die Einstellung dahinter – alles was nicht jetzt und heute ist, ist eben „der andere Tag“ – gefällt mir gut. Vielleicht sollten wir uns davon anregen lassen, mehr im „JETZT“ zu leben und alles andere als „den anderen Tag“ zu betrachten?
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Intuition oder nur ein Spiel?
Von Vera Bartholomay | 13.Juni 2011
Auf der Website http://www.poweranimalsunleashed.com/creek.htm kann man die eigene Intuition wirken lassen oder lediglich ein wenig spielen….
Überlegen Sie sich eine Frage, die im Moment für Sie wichtig ist. Drücken Sie dann auf „Enter the Forest“ und drücken Sie intuitiv mit der Maustaste auf eine Stelle im Bild, zu der Sie sich besonders hingezogen fühlen. Es erscheint dann eine „Antwort“ mit der Symbolik eines Tiergestaltes (leider nur auf Englisch). Ich habe hier schon so manche interessante „Antworten“ bekommen…..
In den” Lebensradgruppen” werden wir uns auch mit solchen Helfer-/Krafttiergestalten beschäftigen. In der indianischen Kultur werden diese imaginären Krafttiere als eine persönliche Begleitung für bestimmte Lebensphasen und Problemstellungen angesehen.
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Und plötzlich ist alles anders….
Von Vera Bartholomay | 5.Juni 2011
Wie gehen wir mit unangenehmen Veränderungen um?
Ob es um kleine Abweichungen im Alltagsgeschehen geht oder um große Einschnitte auf dem Lebensweg – meistens reagieren wir nach dem gleichen Muster.
Erste spontane Reaktion: Einen Schuldigen finden! Andere haben meine neue unangenehme Lage verursacht: Der Chef, der Partner, die Kinder, die Nachbarn, sogar das Wetter…..
Ich bin wütend, gekränkt, voller Vorwürfe, erkläre meine eigene Unschuld an der neuen Lage……..
Aber: Sind die anderen wirklich „schuld“? Haben sie Ihnen bewusst etwas angetan, oder haben sich nur Umstände geändert?
Oft sind Menschen Jahre später immer noch in der ersten Phase. Andere (die Umstände, das Elternhaus, der Ex-Partner, die Kündigung) sind schuld an der aktuellen Lage und sie sind nicht wirklich bereit, die entstandene Kränkung loszulassen und den nächsten Schritt zu tun.
Wir sind alle irgendwann schwer verwundet worden und natürlich ist es sinnvoll, sich die Wunde anzuschauen und zu verarbeiten. Aber nach einer gewissen Zeit zum „Wunden lecken“ steht der zweite Schritt an.
Was muß ich einfach akzeptieren? Welche Fakten/Realitäten sind entstanden?
Bei einer Kündigung ist die Stelle weg. Bei einer Scheidung ist der Partner nicht mehr da. Die Kindheit war, wie sie war.
Was kann ich tun?
Lernen aus dem Geschehenen: Was habe ich selbst zu der entstandenen Veränderung beigetragen? Gibt es etwas, was sich in einer neuen Situation nicht wiederholen sollte?
Welche bewußte Schritte kann ich für eine Neugestaltung machen?
Wo liegt vielleicht sogar eine große Chance für eine positive Veränderung in meinem Leben?
Wir sind mitten in einer Zeit voller Umbrüche. Lebenssituationen verändern sich schneller als je zuvor und nichts scheint mehr wirklich sicher zu sein. Unsere einzige Chance besteht darin, all das aktiv anzupacken, was wir noch selbst gestalten können. Und zu akzeptieren, was wir nicht (mehr) ändern können.
In meinen „Lebensrad-Jahresgruppen für die eigene Persönlichkeitsentwicklung“ geht es auch um solche Themen. Neue Gruppen werden in München, Berlin und Saarbrücken angeboten.
Wollen Sie mehr wissen? Ich höre gern von Ihnen: vera.bartholomay@nettmail.de
Themen: Allgemein, Lebensfragen, Lebensrad, Persönlichkeitsentwicklung, Seminare | 3 Kommentare »

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